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Allgemeines
Die TiBiS-C Kostenrechnung bietet zusammen mit der Finanzbuchhaltung der Kosten-und Leistungsrechnung und der Kostenträgerrechnung und Kalkulation alles an Funktionen, was ein modernes und zukunftsweisendes Rechnungswesen verlangt.Darüber hinaus kann TiBiS-C flexibel auf individuelle Wünsche und Anforderungen reagieren ohne dass die Releasefähigkeit gefährdet ist.
Die Kostenstellen-, Kostenartenrechnung (Kalkulation) ist integrierender Bestandteil des TiBiS-C Gesamtsystems für Industrie- und Handels- Unternehmen.
TiBiS-C Kostenrechnung ist jedoch auch stand-alone einsetzbar.
Adaptierfähige Schnittstellenprogramme zu anderen Systemen sind vorhanden.

TiBiS-C Kosten- und Leistungsrechnung
TiBiS-C Kosten- und Leistungsrechnung ist wie TiBiS-C FiBu bzw. TiBiS-C Gesamtsystem voll mandantenfähig. Das zugrundeliegende Konzept beruht auf den Begriffen der flexiblen Grenz-Plankostenrechnung (W. Kilger, Flexible Plankostenrechnung, Westdeutscher Verlag) und wurde wie das Konzept von TiBiS-C FiBu von Mitarbeitern der Organisation Plaut (Plaut AG, Luzern, heute Plaut Consulting) entwickelt.
Die Grundlage bildet eine Vollkostenrechnung zur handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Ermittlung der Herstellkosten, mit Unterscheidungsmöglichkeiten nach fixen und variablen Kostenanteilen.
Das Konzept geht davon aus, alle kosten- und leistungsrelevanten Daten nur einmal in die Hand zu nehmen, sprich zu erfassen und dabei jeweils dem Kosten- oder Leistungsträger direkt (Kostenstelle, Kostenträger/Auftrag, Profitcenter), zu zuordnen.
Der BAB (Betriebsabrechnungsbogen) dient zur Verteilung der Gemeinkosten (nicht direkt dem Kosten und Leistungsträger zuordenbare Daten).
Außerdem werden hier die Zuschlagssätze bzw. die Kostenstellenverrechnungssätze (auch Maschinenstundensätze) für die Kalkulation ermittelt.
Dies kann bei TiBiS-C mit Hilfe des Umlageverfahrens oder auch mit Hilfe der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung (be-/entlasten von Kostenstellen/Abteilungen) oder bei entsprechender Organisation auch zwischen Profitcentern/Filialen/Zweigbetrieben geschehen. Bei der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung ist dabei unerheblich ob es sich um Kostenstellen/Filialen/Zweigbetriebe oder rechtlich selbständige jedoch organisatorisch, abhängige Betriebe handelt.
TiBiS-C Kosten- und Leistungsrechnung besteht aus den Modulen zur rechnergestützten Ermittlung von Kostenstellen-, Kostenartenplanzahlen und zur Erfassung, Bewertung und Verwaltung der Kostenstellen-, Kostenarten-Ist-Werte. Daneben gibt es eine Vielzahl von Funktionen zum Aufbau und Verwaltung der notwendigen Grunddaten, sowie ein Berichtswesen für die Darstellung der Kostenstellen-, Kostenartenpläne, eines strukturierten Kostenstellenbetriebsabrechnungsbogens mit Budget-Soll/Ist-Vergleich, Forecast und eine Reihe von Hilfsauswertungen (BWA).
Die Kostenstellen-, Kostenartenplanung ist darauf ausgerichtet, den Benutzer bei der analytischen Ermittlung der Kosten zu unterstützen (Controlling). Es ist daher in der Kosten- und Leistungsrechnung von TiBiS-C möglich, variable und fixe Leistungsbedarfe je Kostenstelle und –art zu verwalten und diese, entweder mit externen Kostenfaktoren zu bewerten, oder die Bewertungsfaktoren über ein iteratives Umlagerverfahren zu ermitteln. Die wichtigsten Vorteile dieses Verfahrens sind Entflechtung und Transparenz. Die Kostenstellenverantwortlichen planen ihre Leistungsparameter, das Rechnungswesen verwaltet die Bewertungsfaktoren.
Der Verwaltungsaufwand für die Leistungsparameter ist relativ gering. Damit wächst die Möglichkeit und die Bereitschaft wirklich genau zu analysieren und Kostenarten, nicht durch Extrapolation von Vergangenheitswerten, sondern mit der Zero-Base-Methode, zu planen.
Darüber hinaus ist es möglich, bei einer gegebenen Leistungsbedarfsstruktur, den Einfluss unterschiedlicher Entwicklungen, beispielweise der Löhne, der Energiekosten oder von Hilfsmaterialkosten zu simulieren. In Verbindung mit dem Modul zur freien Gestaltung und Abbildung von Geschäftsprozessen (Organisationsabläufen) ist außerdem die Ermittlung von Geschäftsprozesskosten ein weiteres, ergänzendes Abrechnungsverfahren im Rahmen eines detaillierten Controllings.

Kostenträgerrechnung/Kalkulation
Grundlage der Kostenträgerrechnung und der Kalkulation ist die Kostenträger- oder Kalkulationsstruktur.
Vorbereitet ist das Schema der klassischen Zuschlagskalkulation auf Voll-und Grenzkostenbasis.
Jeder Anwender kann selbst entscheiden ob er mit Prozent-Zuschlägen, absoluten Beträgen,
Kostenstellenverrechnungssätzen, Maschinenstundensätzen oder Mischformen kalkuliert.
Dieses Schema kann individuell, beliebig tiefer aufgegliedert, erweitert und/oder umgestaltet werden.
Auch hier kommt wieder eine Schlüsselsteuerung zum Einsatz. Hinter diesen Schlüsseln sind wiederum umfangreiche Plausibilitätsprüfungen hinterlegt, welche für größtmögliche Fehlersicherheit, Datensicherheit und Komfort sorgen. Die Kalkulation ist nach dem Prinzip der Einzelteilkalkulation aufgebaut. Dadurch ist es jederzeit möglich ein Einzelteil/ Artikel, eine Baugruppe oder eine ganze Erzeugnisstruktur zu kalkulieren.
Außerdem können beliebige und beliebig viele Kalkulationsarten aufgebaut werden.
Angebotskalkulation, Auftrag/ Projektkalkulation, Vor- und Nachkalkulation, mitlaufende Projektkalkulation sind nur einige, repräsentative Begriffe.
Deckungsbeiträge können produktbezogen, nach Profitcenter oder je nach Strukturaufbau, nach sonstigen unternehmensspezifischen Kriterien ermittelt werden.

    Vorteile der TiBiS-C Kostenrechnung
  • voll integriert in das TiBiS-C Gesamtkonzept
  • vollintegrierte Vollkosten und Flexible Grenzplankostenrechnung
  • vollkommen flexibel gestaltbares Abrechnungsverfahren (Zuschlagsätze, Verrechnungssätze. Maschinenstundensätze usw.)
  • vollkommen frei gestaltbares Kalkulationsschema
  • vollintegrierte Geschäftsprozesskostenermittlung
  • frei gestaltbares Controlling
  • geringer Verwaltungs-und Pflegeaufwand

TiBiS-C Kostenrechnung in Schlagworten
    Stammdaten der Kostenstellen-, Kostenartenrechnung
  • Kostenarten (Sachkonten)
    Verwaltung aller im Betrieb verwendeten Kostenarten. Neben den allgemeinen Daten werden hier die Parameter zur Programmsteuerung der Umlagenberechnung verwaltet. Diese Parameter werden bei allen Umlagekostenarten als Pflichteingaben abgefordert.

  • Kostenartenstrukturen
    Die Verwaltung der Kostenartenstrukturen dient zum Aufbau und der Darstellung von Beziehungen der Kostenartensätze untereinander, zur Verwaltung des variablen Strukturaufbaus für BAB, BWA, usw., Zuordnung von abhängigen Kostenarten zu direkten Kostenarten und zur Darstellung von Berechnungsregeln für die Umlage abhängiger Kostenarten.

  • Kostenstellen
    Verwaltung der Kostenstellengrunddaten, wie Kostenstellennummer, Kostenstellenbeschreibung, Kostenstellenart, -zustand, Verantwortlicher

  • Kostenstellenstrukturen
    Verwaltung und Aufbau individueller Kostenstellenstrukturen mit systemfreien Kostenstellennummern nach verschiedenen Gesichtspunkten (BAB-Überschriften), auch parallele Darstellungen durch Strukturartenschlüssel sind möglich.
    Organisatorische Unternehmensstrukturen (Arbeitsplätze, Gruppen, Kostenstellen, Abteilungen, Fertigungsbereiche, Unternehmensbereiche Profitcenter, Servicecenter usw.), Betriebsabrechnungsbogen, Kostenstellengruppierungen für die Ermittlung von Umlagekostenarten (z. B.: Materialgemeinkosten)

  • Kostenstellenverrechnungssätze/Zuschlagssätze
    Verwaltung periodenabhängiger Fertigungs- (Personen- und/oder Maschinen-) Stundensätze und Gemeinkosten, nach Plantyp, unterschiedlicher Betriebsweisen und Bezugsgrößen-, Leistungseinheiten für Grenz- und Vollkostenrechnung. Die werte können manuelle erfasst und gepflegt werden, sie werden normalerweise im Rahmen der Plankosten-, Istkostenermittlung systemseitig eingestellt.

  • Kostenstellenleistungseinheiten
    Periodenbezogene Verwaltung der Anwesenheits-, Produktiv-, Mehrarbeits-, Urlaubs- und Krankheitsstunden als Grundlage für die Berechnung der Kostenstellenverrechnungssätze sowie der Darstellung der Beschäftigungsabweichung. Die Istwerte können beim Einsatz der G1 Personalzeitverwaltung (PEZE; Anwesenheit, Abwesenheit), bzw. der Leistungserfassung (LOHN; Produktivzeiten) automatisch parallel (optional, Customizing) verwaltet werden.

  • Kostenartenzuordnung
    Verwaltung der Kostenartenzuordnung zu Kostenstellen. Durch die manuelle Anlage werden die zulässigen (bebuchbaren) Kontierungskombinationen festgelegt. Sie werden im jeweiligen Buchungsprogramm auf Vorhandensein und Gültigkeit geprüft und führen ggf. zur Abweisung der Kontierung. Die im System enthaltene Funktion zur automatischen Generierung abhängiger Kostenarten mit Hilfe der in den Kostenartenstrukturen hinterlegten Beziehungen zwischen direkten und abhängigen Kostenarten. Dadurch entfällt der manuelle Eingabeaufwand.

  • Kostenstellenressourcen
    Verwaltung der Ressourcen, wobei zwischen externen und internen Leistungsbedarfen zu Kostenarten und Kostenstellen unterschieden wird.
    Interne Leistungsbedarfe sind Instandhaltungs-, Fuhrpark- und Personalleistungen, sowie Umlagen aller Art.
    Externe Leistungsbedarfe sind typischer Weise Materialverbräuche, Energieverbrauch, Fremdleistungen.
    Interne Leistungsbedarfe sind Instandhaltungs-, Fuhrpark- und Personalleistungen, sowie Umlagen aller Art durch Bezugsgrößen-, bzw. Leistungseinheiten).

  • Teilegeschäftszahlen
    periodenabhängige Kalkulations-Plan/Istwerte (Materialkosten, Sonderkosten, Materialgemeinkostensätze in Prozent, Lohnkosten, Fertigungskostengemeinkosten, Herstellkosten) für Voll- und Grenzkostenrechnung sowie für die Kostenplanung des Gemeinkostenmaterials im bereich der Kostenstellenrechnung

  • Schlüsselwerte
    Materialgemeinkostensätze, aktuell und zukünftig, werden über Materialklassifizierungen für Teilegruppen zugeordnet Steuerungsparameter

  • Plan-Kostenermittlung
    Diese Funktionsgruppe berechnet, für eine definierte Planperiode, die Kostenarten aller Kostenstellen nach fixen und variablen Kosten.

  • Leistungsbedarf für proportionale Kosten
    Planbeschäftigung
    Planpreise/Verrechnungspreise

  • Iterative Leistungsverrechnung und Umlagen
  • Ist-Kostenermittlung
    Die Erfassung innerbetrieblicher Leistungen.
    Erfassung und Bewertung des Materialverbrauches über die Materialwirtschaft (MB), bzw. direkte Buchung über die integrierte Finanzbuchhaltung (BU).
    Berechnung der Umlage auf Basis der in der Kostenstellen-, Kostenarten-Planung festgelegten Verrechnungskriterien
    Leistungserfassung/Bewertung
    Verbrauchserfassung/Bewertung
    Beschäftigungsdaten
    Aufbereiten der direkten Kostenarten
    Umlagerberechnung mit Iteration

  • Stammdaten der Kostenträgerrechnung
  • Kostenstellenverrechnungssätze
    periodenabhängige Fertigungs- (Lohn- und/oder Maschinenstundensätze) und Gemeinkosten, unterschiedlicher Betriebsweisen und Bezugsgrößen für Grenz- und Vollkostenrechnung

  • Teilegeschäftszahlen
    periodenabhängige Kalkulations- und Istwerte (Materialkosten, Sonderkosten, Materialgemeinkostensatz in %, Lohnkosten, Gemeinkosten, Herstellkosten) für Grenz- und Vollkostenrechnung

  • Bewegungsdaten der Kostenträgerrechnung
    Bedarfssätze (auftragsbezogene Teile)
    Bedarfsstrukturen (auftragsbezogene Stücklisten)
    Werkaufträge (auftragsbezogene Bedarfsdeckung)
    Steuerungsvorgänge (auftragsbezogene Arbeitspläne)
    Materialkalkulationsdaten
    Istkosten, getrennt nach Material-, Fertigungskosten und Fremdkosten

  • Auswertungen
    Kalkulations-Protokoll
    Vorkalkulation, mitlaufende Kalkulation, Nachkalkulation
    Istkosten, Soll-/Istvergleich
    jeweils nach Grenz- und Vollkosten



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